Bearded - Collie - Zucht


Die Anschaffung eines Hundes !!!


Die Anschaffung eines Hundes sollte immer gut überlegt sein. Die Entscheidung für einen Hund muss im eigenen wie im Interesse des Tieres immer nur nach reiflicher Überlegung erfolgen.

Wer einem Hund kein artgerechtes Leben bieten kann, sollte besser darauf verzichten.Vor der Anschaffung eines Hundes  sind folgende Fragen zu beantworten:

  • Habe ich genügend Zeit für das Tier?
  • Kann ich für das Tier sorgen?
  • Habe ich den Kostenfaktor berücksichtigt?
  • Kann ich dem Tier ein art- und wesensgerechtes Leben bieten?
  • Ist dieser Hund der richtige für mich?
  • Mögen die anderen Familienmitglieder den Hund?
  • Kann der Hund auch in den Ferien oder während längerer Abwesenheit optimal    betreut werden?
  • Ist der Haus- oder Wohnungseigentümer mit dieser Anschaffung einverstanden?

Bei der Anschaffung sollte daran gedacht werden, dass der Hund normalerweise für das nächste und vielleicht sogar für das übernächste Jahrzehnt zum festen Mitglied der   Familie wird. Dieser Umstand muss auch für Urlaubs- und Umzugsplanungen berücksichtig werden.

Einen Rassehund kauft man immer nur bei einem Züchter. Züchterverbände,   Tierschutzvereinigungen und andere Einrichtungen erteilen gerne Auskunft über die   Seriosität und den Ruf der Züchter. Der Tierhalter ist gut beraten, sich vor der   Anschaffung zu informieren, denn in dieser Branche gibt es viele schwarze Schafe.

Es ist nicht ratsam ein Tier bei unbekannten Händlern, auf Märkten oder gar per Versand zu kaufen. Diese Tiere sind oft krank und das Resultat krimineller Überzüchtung. Durch den Kauf eines solchen Tieres werden die kriminellen Machenschaften mancher Geschäftemacher nur unterstützt und die Zuchtkriminalität erhält unnötigen Auftrieb. Das Gesetz von Angebot und Nachfrage bestimmt auch hier den Markt. Das Mitleid mit den armen kleinen Geschöpfen, die auf den Märkten in winzigen Käfigen hocken sollte einen nicht zum Kauf verleiten.

Aber der Tierhalter sollte sich beim Kauf nicht nur den Züchter und den Hund genau   ansehen, sondern auch die Zuchtstätte. Dabei sollte überprüft werden ob die Tiere   genug Auslauf haben, die Wurfbox und Fressnäpfe sauber sind. Manche Zuchtstätten-   und daran ändert auch eine Wand voller gerahmter Ehrenurkunden nichts - sind nichts    anderes als bloße Tierproduktionsstätten.

Vor dem Kauf des Tieres sollte man sich informieren ob die Tiere geimpft und entwurmt sind. Der Impfpass, der dem Käufer ausgehändigt werden muss, gibt darüber Aufschluss. Jeder seriöse Züchter lässt seine Tiere impfen. Fühlt sich der zukünftige Hundebesitzer zu unsicher, den “richtigen” Hund zu kaufen, sollte er einen Fachmann bitten, als Berater beim Kauf dabei zu sein.

Bei der Anschaffung eines Hundes sollte auf einige wesentliche Punkte geachtet werden: Das Fell sollte sauber sein, der Bauch darf nicht geschwollen sein.

Es ist wichtig, dass das Tier mindestens acht Wochen alt ist. Man sollte kein jüngeres   Tier annehmen, da seine körperliche Konstitution oft noch schwächlich ist und es noch    seine Mutter benötigt.

Es gibt keine eiserne Regel für die richtige Auswahl eines Hundekindes. Manche Fachleute raten dazu jenes Tier zu wählen das am tollkühnsten und frechsten ist, andere empfehlen eher die ruhigen und stillen Tiere. Ein Welpe der putzmunter und neugierig in der Gegend herumtollt ist meist gesund. Aber auch ein Tier das still dasitzt und alles beobachtet muss nicht krank sein. Es hat vielleicht nur im Moment keine Lust zu spielen.

Bei der Anschaffung sollte man daher alle klugen Tipps vergessen und einfach das Herz sprechen lassen.

Die Frage “Rüde oder Hündin?” ist nicht leicht zu beantworten. Beide sind angenehme   Hausgenossen, wenngleich man ihrem biologisch bedingt unterschiedlichen Verhalten   Rechnung tragen muss.Eine Hündin wird zweimal im Jahr läufig. Das kann unter Umständen zu unerwünschten Belagerungszuständen vor der Haustür führen, sobald die Rüden der Nachbarschaft Wind vom Zustand der Hündin bekommen haben. Eine läufige Hündin kann schon mal ausreißen, um sich nach einem adretten Liebhaber umzusehen. Aber auch der Rüde ist, hat er erst einmal die Duftmarken richtig interpretiert, nicht mehr zu halten.

Hunde sind keine Gegenstände, daher auch denkbar schlecht als Geschenke geeignet -   weder zu Weihnachten noch zu anderen Gelegenheiten. Auch wenn dem Hundefreund von einem Bekannten oder Familienmitglied ein Tier als “Geschenk” überreicht wird, sollte er sich keinesfalls zur Annahme verpflichtet fühlen, wenn er diesem zweifellos süßen Geschenk kein artgerechtes Leben ermöglichen kann. Ein solches Tier aus Freundlichkeit oder Höflichkeit dennoch anzunehmen, ist keine Basis für ein gutes Zusammenleben zwischen Mensch und Tier und führt früher oder später zu großen Belastungen.

Ein großer oder ein kleiner Hund?

Große Hunde brauchen natürlich mehr Platz und Auslauf als Vertreter kleinerer Rassen. Diesen Umstand sollte man bei der Anschaffung eines Hundes beachten. Eine dänische Dogge oder ein Bernhardiner eignen sich denkbar schlecht für eine Zweizimmerwohnung mitten in der Stadt. Aber auch ein Dackel oder ein Yorkshire-Terrier braucht einen adäquaten Lebensraum.

Der Tierhalter sollte sich vor der Anschaffung eines Hundes auch über sein eigenes   Temperament und seine eigenen Gewohnheiten klar werden. Für ausgedehnte   Wanderungen durch die Natur sind mittlere und große Hunde besser geeignet; ein   Stadtmensch, der nur gelegentlich ins Grüne will, ist mit einem kleinen Hund besser   beraten.

Auch die Erziehbarkeit ist ein Punkt der Überlegungen. Bei einem Bearded-Collie sind andere erzieherische Maßnahmen erforderlich als bei einem Dackel. Jede Rasse hat ihre Eigenarten.

Schließlich sollte man auch den Verwendungszweck berücksichtigen. Für die Jagd ist ein anderer Typ Hund verlangt als für den ein direkter Famielien Hund.

Die Pflege ist ein weiteres Kriterium: Ein langhaariger Hund benötigt nicht mehr Fellpflege als ein kurz- oder stockhaariger Vierbeiner.

Wer einen Hund adoptiert um einen Freund fürs Leben zu gewinnen, sollte sich vor   typischen Modeerscheinungen hüten. Die Moden vergehen, die Hunde bleiben.

Familien mit Kindern sollten einen Welpen adoptieren, der sich leicht in das menschliche Rudel integriert. Ältere Hunde, die vielleicht schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, sind nicht mehr so offen dafür, da sie nicht selten durch ihre vorigen Besitzer geprägt sind. Und diese Prägung muss nicht unbedingt immer wünschenswert gewesen sein.

So nun wünsche ich ihnen viel Erfolg bei der Suche .